Definition Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatiker haben Kontakt mit Menschen und Technologien. Sie sitzen am Nervensystem einer Unternehmung und sind für deren Funktionsfähigkeit und Optimierung zuständig. Dazu analysieren sie betriebliche und überbetriebliche Geschäftsprozesse, prüfen deren Potenzial zur Unterstützung durch Informations- und Kommunikationstechnologien und konzipieren, planen, implementieren und betreiben innovative und komplexe soziotechnische Systeme.

Wirtschaftsinformatiker setzen ihre ausgeprägten Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Leadership und Sozialkompetenzen, Betriebswirtschaftslehre, Projektmanagement und Qualitätsmanagement, Business Integration und Geschäftsprozessdesign sowie Sicherheit und Datenschutz für die Erstellung interdisziplinärer Lösungen ein. Sie zeichnen sich durch unternehmerisches und ganzheitliches Denken aus. Ihr Aufgabengebiet wird von den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten moderner Technologien beeinflusst.

Wirtschaftsinformatiker stellen die bedarfsgerechte Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien in den Vordergrund. Dazu beobachten sie technologische Innovationen und beurteilen deren Potenzial (Chancen und Risiken) für die sich ebenfalls verändernden organisatorischen und wirtschaftlichen Strukturen. Die Dynamik dieser Innovationen und Veränderungen versetzt Wirtschaftsinformatiker oftmals in die Rolle zentraler Change Manager und verleiht ihnen dementsprechend hohe Verantwortung in der Unternehmung.

Seite 15 - jCMS / Aktualisierung: 04.04.2006 16:32 / jpk